Gustav Schäfer (Tokio Hotel)

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Weil die Musiker noch so jung waren, haben viele vermeintliche Fachleute den Durchbruch von Tokio Hotel noch belächelt. Vier Jahre später tourt die Band weltweit und bricht einen Rekord nach dem anderen. Statt Tratsch und Klatsch redet Gustav Klartext über Drumming bei Deutschlands Supergroup Nr. 1.


Christian Wenzel


Gustav Schäfer (Tokio Hotel)

DrumHeads!!: Du bist schon in sehr jun­gen Jahren ins kalte Wasser großer Büh­nen geworfen worden. Spürst du selbst, ob du mittlerweile sicherer in deinem Drum­ming geworden bist?
Gustav Schäfer:
Ich glaube, ich werde nie richtig sicher sein. Ich bin nervös vor einer Show und manchmal ist da einfach ein Fehler dabei beim Performen. Aber selbst Größen wie Chad Smith oder Danny Carey verspielen sich mal, aber das ist doch klar. Wer vor 13.000 Leuten steht, nicht aufgeregt ist und jede Show perfekt spielt, der ist aus meiner Sicht kein wirklicher Drummer!

DH!!: Was macht für dich den Reiz des Schlagzeugspiels und des Musikers, der immer hinten sitzt, aus?
Gustav:
Ich finde es super, dass ich aus dem Hintergrund fungiere und die Meisten gar nicht wissen, welche Last auf einem Schlagzeuger liegt. Klar ist das auch bei den anderen Musikern auf der Bühne so, aber wenn die Drums ausfallen, dann ist der Song verkackt. Jemand hat mal zu mir gesagt, dass der Schlagzeuger das Uhrwerk der Band ist. Er allein bestimmt das Tempo und alle müssen auf seine 1 hören.
 
DH!!: Worauf kommt es aus Drummersicht bei einem Tokio-Hotel-Konzert an? Was musst du drauf haben?
Gustav:
Als Erstes sollte ich natürlich die Songs drauf haben und die hab ich drauf! Manchmal spiel ich sie live anders als auf Platte und grad bei unserem neuen Album wird es eine große Umstellung werden, da wir auch viele Rhythmen programmiert haben. Ansonsten ist es wie bei jeder anderen Band auch. Der Schlagzeuger sitzt hinten und genießt.
DH!!: Welchen Song spielst du am liebsten auf der Bühne?
Gustav: Das wechselt bei mir ständig. Ich bin ein Fan von den schweren Beats. Zurzeit spiele ich sehr gerne „Komm“ beziehungsweise die englische Version „Noise“ und „Für immer jetzt“ oder „Forever Now“. Diese Songs sind sehr angenehm zu spielen und haben gut Druck vor der Bühne. 


Das vollständige Interview lest ihr in Ausgabe 1/10 von DrumHeads!!






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