Kreatives Arbeiten mit Noten, Teil 3


Jetzt wird’s tricky…

Nachdem ihr die Basis-Lesesysteme zum Interpretieren von Noten drauf habt, möchte ich euch ein paar Ideen zeigen, die mit Sicherheit die Koordination und auch die Spieltechnik des Einen oder Anderen von euch auf den Prüfstand stellt.


mit Daniel Schild


Daniel Schild

Im Folgenden findet ihr die Interpretation, die ihr wie gehabt für alle Notenwerte anwenden könnt. Die von mir aufgeführten Beispiele basieren jeweils auf Achtel- bzw. 16tel-Noten. Fangt zunächst an, euch den Notentexte draufzuschaffen. Lest sie hierfür als Akzente im Achtel-Raster (Beispiel 1) oder im 16tel-Raster (Beispiel 2). Füllt den Platz zwischen den Akzenten mit Ghostnotes auf. Spielt nun alle Akzente, die auf die rechte Hand fallen, mit Crash und Bassdrum und alle der linken Hand auf dem hohen Tom. Unakzentuierte Noten bleiben auf der Snare. Dreht ihr die Instrumentation um (rechte Hand Standtom; linke Hand Crash und Bassdrum), könnt ihr su-per eure schwache Hand trainieren. Wählt für den Anfang ein langsames Tempo, es wird sich mit Sicherheit sehr ungewohnt anfühlen.

32tel-Raster: Hier zählen Technik und spielerische Sauberkeit
Wandelt nun den Achtel- in einen 16tel-Notentext um und füllt dann alle entstehenden Pausen mit 32tel-Noten auf. Spielt sie mit dem Sticking RR-LL. Beim Arbeiten des auf dem Achtel-Notentext basierenden Taktes wird euch auffallen, dass alle Akzente auf der rechten Hand liegen.

Die vollständige Workshop-Folge findet ihr in der Ausgabe 2/10 von DrumHeads!!





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