Kreatives Arbeiten mit Noten, Teil 5


Colour up your Groove

Wie ihr Grooves mit Hilfe von Basisnotentexten entwickelt, wisst ihr jetzt bereits. Aber wie ihr dieses Fundament nun  auch noch durch kreative Interpretationen erweitern könnt, zeigt euch Daniel in dieser Workshopfolge.


mit Daniel Schild


Daniel Schild

Das Geheimnis der Interpretation ist, dass ihr den Basisnoten-Text nun nicht mehr nur als eine Stimme seht, die ihr beispielsweise mit der Bassdrum spielt, sondern, dass ihr die Noten zwischen Bass- und Snaredrum verteilt. Nehmt als Grundlage zum Üben den Basis-Notentext (Beispiel 1), den ihr aus den letzten Workshopfolgen kennt. In Beispiel 2 findet ihr nun die Interpretation dazu: Spielt wieder durchgehende Achtel mit Rechts auf der Hi-Hat. Auch hier gilt wieder: Später könnt ihr ruhig eine andere, komplexere Figur nehmen. Teilt nun den Basis-Notentext wie folgt zwischen Bass- und Snaredrum auf: Alle Achtel, die auf die erste und dritte Viertelnote des Taktes fallen, werden mit der Bassdrum gespielt, während die linke Hand alle zur Zählzeit “2” und “4” gehörenden Noten auf der Snaredrum spielt. Durch diese Interpretation entstehten schon bei Achtelnoten-Übungen einige schöne, synkopierte Grooves. Beachtet dabei anfangs  aber unbedingt die Einhaltung der vorher beschriebenen Verteilungsregel.


 


Nächster Schritt: mit 16tel-Noten


Die Interpretation in Beispiel 4 basiert auf einem 16tel-Notentext (Beispiel 3). Beispiel 4 und folgende Notenbeispiele könnt ihr euch aus dem Downloadbereich der Drum­Heads!!-Homepagewww.drum-heads.de her­­un­terladen. Hier spürt ihr die Wirkung we­sent­lich stärker als bei den Achteln. Es gilt: Je synkopierter euer Basis-Notentext ist, desto verschachtelter ist euer Groove


 



Die vollständige Workshop-Folge findet ihr in der Ausgabe 4/10 von DrumHeads!!





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