Latin für Einsteiger, Teil 4


Let's play Salsa

Afrokubanische Grooves haben eine ganz besondere rhythmische Energie. Sie basieren auf bestimmten Grundfiguren, die Gerwin Eisenhauer in Workshop-Folge 4 erklärt und zeigt, wie ihr eine Percussion-Section aufs Drumset übertragt.




mit Gerwin Eisenhauer


Gerwin Eisenhauer

 


Nachdem ich euch in den letzten Workshops ausgiebig die Grooves aus Brasilien vorgestellt habe, machen wir jetzt einen großen Sprung in die Karibik, nach Kuba: Kaum ein Fleck­chen Erde hat der Welt einen ähnlichen Reich­tum an Grooves und Feels gegeben.


 


Clave, Cascara- und Mambobellpattern


Zum Anfang übertragt ihr die Patterns der bei­den wichtigsten Percussionsinstrumente Kubas, Timbales und Congas, auf das Schlag­zeug. Um kubanische Musik verstehen und spie­len zu können, müsst ihr wissen, was die Clave ist. Das zweitaktige Pattern verbirgt quasi den rhythmischen Schlüssel aller afrokubanischer Musik. Es kann sowohl im ersten als auch im zweiten Takt beginnen. Den Takt mit drei Noten nennt man den dreier-, den mit zwei Noten den zweier-Part der Clave. Alle Pattern der verschiedenen Instrumente richten sich nach dieser Form – auch die anderen Instrumente der Rhythmussektion, wie Piano und Bass. Die Clave aus Beispiel 1 ist die sogenannte Son-Clave. Die Patterns sind in 2/3-Form notiert, die Grooves beginnen also mit dem zweier Part der Clave. Ein weiteres wichtiges Pattern ist die sogenannte Cascara (Beispiel 2), die traditionell am Kesselrand der Timbales gespielt wird. Bei intensiveren Stellen, wie Bläsersoli oder Refrains wechselt der Timbalesspieler auf die Mambobell (Kuhglocke) und trommelt das Pattern aus Beispiel 3.



Die vollständige Workshop-Folge findet ihr in der Ausgabe 4/10 von DrumHeads!!





SchlagzeugerMusik machenTests & Technik




Die aktuelle Ausgabe jetzt bestellen ...




© 2005-2010 DrumHeads!! - ein Magazin der PPVMEDIEN GmbH - Impressum