Latin Percussion Soul & Kevin Ricard
Spanische LeckereienIn der Latin Percussion-Topriege gibt es zwei neue Cajonmodelle, die Innovation mit Flamenco-Tradition kreuzen. Stilecht kommen diese Instrumente auch nicht von Übersee, sondern aus Europa.

von Jörg Baier
Verantwortlich für den Bau dieser Cajons ist kein geringerer als Mario Cortés, der schon seit Jahr und Tag diese edlen Kisten herstellt. Weil Mario selbst Flamenco-Gitarrist und Instrumentenbauer ist, weiß er sehr genau, was eine Cajon bringen muss. Für die klangliche Abstimmung und eine hohe Stabilität kombiniert er finnische Birke (Schlag- und Sitzfläche) mit „composite materials“ (Korpus), was wohl die englische Bezeichnung für MDF-Platten sein soll. Entsprechend wird auch gemalert, denn die Birkenelemente sind klarlackiert, um das Holz schön zu zeigen und der Korpus ist deckend schwarz (Soul Modell) oder dunkelbraun (Kevin Ricard Modell) gehalten. Die Ricard-Schlagfläche hat zudem ein besonders schönes, wild gemustertes Furnier
Ein interessantes Feature ist der sechseckige Korpus
Die zwei abgeschrägten hinteren Ecken der beiden Signature-Cajons dienen nicht nur der Optik, sondern sie sollen: den Bassbereich bereinigen, Reflexionen brechen und den Punch erhöhen. Das kann ich auch so stehen lassen, denn der Bass ist bei beiden Modellen fett, summend und drückend. Weil die Kevin Ricard-Cajon einen etwas größeren Korpus hat, ist deren Bass noch tiefer und wuchtiger als beim Soul-Modell. Aber der American Idol Percussionist Kevin Ricard hat sich zusammen mit Mario Cortés noch mehr einfallen lassen
Den vollständigen Test findet ihr in Ausgabe 5/10 von DrumHeads!!
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