Richtig üben, Teil 5


Troubleshooting – Overload

Ihr habt bereits alle guten Übetipps und Ratschläge befolgt und seid regelmäßig am Üben. Damit ihr weiter kleine und große Fortschritte macht, verrät euch Richard Filz vorbeugende Tipps, wenn es einmal im Proberaum nicht so läuft.


mit Richard Filz


Richard Filz

Wenig Fortschritt trotz täglichen Übens – die Ursachen können vielschichtig sein. Die offensicht-lichsten Gründe sind unkonzentriertes Üben, Herumgedudele statt richtigen  Trainings oder emotionales Abgelenktsein, durch Stress in der Schule, im Beruf oder in der Familie. Andere Ursachen, wie beispielsweise das Einüben von Fehlern oder schlicht falsches Üben, sind da komplexer. In der zweiten Folge dieser Serie habe ich euch über das Wie des Übens erzählt und erklärt, dass ihr erst dann zum nächsten Schwierigkeitsgrad gehen sollt (Tempo steigern), wenn ihr eine Übungsaufgabe drei- bis viermal fehlerfrei gespielt habt. Der Teufel und die Schwierigkeit für alle übenden Musiker stecken hier meist im Detail. Was bedeutet „fehlerfrei“? Viele meiner Studenten sind zu unkritisch, geben sich zu schnell zufrieden und denken voreilig: „Wird schon so in Ordnung sein“. Es fehlt einfach an der Fähigkeit jedes Detail im Auge zu behalten. Wenn man Sticking, Stickhöhe, lockere Handhaltung, aufrechte Sitzposition, Metronom und Timing im Auge behalten muss, dann führt das oft unweigerlich zu einem Overload im Hauptspeicher (Gehirn) und das Differenzierungsvermögen stößt an seine Grenzen. 

Abhilfe durch richtiges Analysieren
Audio- und Video-Kontrolle helfen hier Fehler aufzudecken. Ihr solltet generell versuchen regelmäßig Übungssessions, aber auch Gigs aufzunehmen.

Die vollständige Workshop-Folge findet ihr in der Ausgabe 2/10 von DrumHeads!!





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