Tama Starclassic Maple
PersönlichkeitenTama bringt diesen Sommer zwei neue, aussergewöhnliche Snare-Modelle prominenter Endorser auf den Markt. Dabei geben Charlie Benante und Brian Frasier-Moore einige ihrer persönlichen Vorlieben preis – und das erfreut.

von Wolfgang Rösch
Mit Anthrax-Ikone Benante und Christina Aguilera- und R 'n' B-Drummer Frasier-Moore sind nun für uns alle zwei neue Snaredrums zugänglich, die von ihrer Ausrichtung nicht unterschiedlicher sein könnten. Ein Fest also, die beiden Modelle nebeneinander zu testen und auch in Hörbeispielen, für euch nachvollziehbar, gegenüber zu stellen.
Eigener Rocksound
Die Benante-Snare glänzt edel mit makellos verarbeitetem, 1,2 mm dickem Edelstahl-Kessel. Für etwas mehr dunkles Rock-Flair sind die massiven Gussreifen und die zehn Doppelböckchen in Black Nickel veredelt. Eine gehörige Portion Selbstironie deutet das Signature-Badge an, das neben der Unterschrift auch Mr. Benantes Haupt als Karikatur oder Comic-Version mit im Hintergrund gekreuzten Stöcken zeigt. Einmalig bisher ist die innere Kesselbeschichtung, die dünn und matt-schwarz aufgetragen ist und einen Teil der Reflektionen, die ja in einem Stahlkessel sehr stark sind und auch mitbestimmend für den Sound, unterbinden soll. Die Trommel ist ziemlich schwer. Ebenso gewichtig ist auch ihr Klang, wobei die Innenbeschichtung wirklich hörbar wird. Im Vergleich zu regulärem Stahlblech gilt der Sound von Edelstahl als etwas feiner in den Höhen und etwas weniger betont in den Mitten. In der Kombination mit dem schwarzen Lack und den Gussreifen ergibt sich ein wuchtiger, kerniger Grundklang mit trockenen Obertönen (Tracks 84 und 85) und gutem Stimmumfang. Vom patschigen ‚Wet’-Sound bis zum leicht singenden Funk ist vieles mögli
Den vollständigen Test findet ihr in Ausgabe 4/10 von DrumHeads!!
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