Foo Fighter auf Solopfaden

Foo Fighter auf Solopfaden

Telefoninterviews sind gang und gäbe – vor allem, wenn man in Deutschland ist und jemand wie den Foo Fighter Taylor Hawkins sprechen will, der auf der anderen Seite der Erde in Kalifornien an der Strippe hängt, um über sein neues Album „Red Light Fever“  zu plaudern – straff nach der Devise: Der Nächste, bitte! Da stellt man sich zu Beginn am besten erstmal vor...





von Cord Radke


Taylor Hawkins

DrumHeads!!: Taylor, hast du vielleicht schonmal von DrumHeads!! gehört?


Taylor Hawkins: Ja, ein Drum-Magazin aus Deutschland, oder? Aber kennst du Marco Minnemann? Der ist ein guter Drummer, oder? 


 


DH!!: Na klar. Hast du dir ein paar Double-Bassdrum-Tricks von ihm beibringen lassen? Er wohnt doch auch in Kalifornien, soweit ich weiß...


Taylor: Nein nein, so ein Zeug kann ich nicht spielen. Das ist ein komplett anderes Level vom Trommeln, das ich nicht mal annähernd verstehe.


 


DH!!: Zu viele Pedale?


Taylor: Ja.


 


DH!!: Du nennst ja auch eher andere Drumheroes, Stewart Copeland zum Beispiel. Wie genau hat er dich denn beeinflußt?


Taylor: Naja, er hatte wirklich seinen eigenen Stil und spielte sehr präzise. Er war auch ein sehr farbenfroher Drummer, der keinen Standard-Rock’n’Roll spielte, sondern Off-Beat und synkopiertes Zeug. Ich bin voll auf sein Drumming abgefahren, als ich klein war. Police war eine der ersten Bands, die ich gehört habe. 


 


DH!!: Du hattest als Teenie dann eine Band namens Sylvia. In welche Richtung habt ihr damit gespielt?


Taylor: Ja, das war, als ich so siebzehn war. Das war so in der Art „Jane’s Addiction meets Rush“.  


 


DH!!: Das Stück „It’s Over“ von deiner neuen Coattail-Riders-Platte erinnert mich beim Intro sehr an Rush. Rührt das vielleicht von daher?


Taylor: Ja, ich wollte das Intro als Etwas, das sich komplett vom Rest des Songs unterscheidet. Wir suchten nach etwas so zwischen ‚Mahavishnu Orchester trifft auf Rush‘ für das Intro, während der restliche Song mehr wie E.L.O. klingt. Ich dachte mir am Anfang, es könnte Spaß machen, die zwei Sachen zu verschmelzen und zu schauen, was dabei passiert. Das ist schon eine merkwürdige Kombination, klar. 


 


 


 


Das vollständige Interview lest ihr in Ausgabe 4/10 von DrumHeads!!






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